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Die Gemeinde hat eine große Bedeutung für eine artenreiche Tierwelt.
Vögel
Schwarzstorch (Ciconia nigra ) X Nahrungsgast
Weißstorch (Ciconia ciconia ) X
Wespenbussard (Pernis apivorus ) X
Schwarzmilan (Milvus migrans ) X
Rotmilan (Milvus milvus ) X
Rohrweihe (Circus aeruginosus ) X
Schreiadler (Aquila pomarina ) X
Wachtel (Coturnix coturnix ) X
Kranich (Grus grus ) X
Rohrdommel (Botaurus stellaris) X
Eisvogel (Alcedo atthis ) X
Schwarzspecht (Dryocopus martius ) X
Mittelspecht (Dendrocopos medius ) X
Neuntöter (Lanius collurio ) X
Säugetiere
Fischotter (Lutra lutra ) X
Reptilien>
Ringelnatter (Natrix natrix ) X
Kreuzotter (Vipera berus ) X
Amphibien*
Kammmolch (Triturus cristatus ) X
Laubfrosch (Hyla arborea ) X
Moorfrosch (Rana arvalis ) X
Insekten
Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla ) X
Kaisermantel (Argynnis paphia ) X
Damenbrett (Melanargia galathea ) X
Dukatenfalter (Lycaena virgaureae ) X
Kurzf. Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis ) X
Kurzf. Beißschrecke (Metrioptera brachyptera ) X
Der Schwarzstorch wird immer wieder als Nahrungsgast in der Gemeinde Eixen beobachtet. Jedoch
sind die Nahrungsbiotope durch Meliorationsmaßnahmen in den 1980´er Jahren vielfach stark
beeinträchtigt. Um diesen höchst seltenen Storch wieder als Brutvogel in der Gemeinde heimisch zu
machen, müssen Anstrengungen unternommen werden Fließgewässer, und Brücher wieder zu
renaturieren. Hierzu gehört auch die Pflege von Nasswiesen, wovon auch Kranich, Schreiadler und
Weißstorch profitieren können.
Zahlreiche Kranichbrutpaare existieren im Gemeindegebiet . Der Kranich nutzt die Brüche und zur Rast
die Ackerflur. Wiedervernässte Brüche werden schnell von neuen Brutpaaren besetzt.
Der Neuntöter ist in Europa stark gefährdet und ist deshalb in der Vogelschutz-RL aufgeführt. In der
Gemeinde Eixen leben einige Brutpaare, doch haben Wegebaumaßnahmen der letzten Jahre auch
hier zu Brutverlusten geführt. Die asphaltierten Wege werden stärker frequentiert, wodurch es zu
Verkehrsopfern kam. Ein Ausgleich dieser Verluste soll durch Neupflanzungen von Hecken an
ursprünglichen Feldwegen sowie durch das Anlegen von strukturreichen Waldmänteln erzielt werden.
Der Laubfrosch wurde auf die FFH-RL gesetzt, weil er außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern zu
den seltensten und stark vom Aussterben gefährdeten Fröschen zählt. In der Gemeinde Eixen ist
er allerdings noch einer der häufigsten Amphibien. Er beherrscht in allen Ortsteilen im Mai
die nächtliche Akustik. Entscheidend für die Häufigkeit sind die vielen temporären und stehenden
Kleingewässer. Der Laubfrosch lebt von der Dynamik in der Landschaft.
Das Damenbrett oder Schachbrettfalter war einer der häufigsten Tagfalter in der mitteleuropäischen
Kulturlandschaft. Er lebt von den Blüten, die einst zahlreich die Ackerränder säumten. In einigen
Teilarealen der Gemeinde existieren noch blumenreiche Wiesen- und Ackerränder.
Der Dukatenfalter ist ebenfalls ein typischer Falter der Kulturlandschaft. Er sucht seine Futterpflanzen
für den Falter wie für die Raupe auf nährstoffarmen Standorten (mesotrophe Standorte).
Solche Grenzertragsstandorte sollten der freien Sukzession überlassen werden. So würde diese
schöne Schmetterlingsart weiterhin im Gebiet erhalten werden können. |