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Die meisten Konflikte gegenüber den Zielen der Landespflege und des Naturschutzes
bestehen mit der Landwirtschaft, gefolgt von der Forstwirtschaft, dem Naturschutz selbst
(siehe dazu (Reichholf, 2006) und kaum durch die bauleitplanerischen Vorhaben.
Vielerorts fehlen Pufferzonen zu Feldsöllen, sonstigen Kleingewässern, Feldhecken,
Feldgehölzen, Moorwiesen und Brüchen. Diese geschützten Biotope wurden deshalb durch
diffuse Einträge von Nährstoffen und Pestiziden nachhaltig beeinträchtigt (Konflikt
Landwirtschaft).
Konflikte mit der Forstwirtschaft bestehen hinsichtlich der reinen Nadelholzkulturen, die
durch frühere sozioökonomischen Gesellschaftsformen entstanden. Bei Erstaufforstungen
sollten keine Nadelhölzer mehr verwendet werden. Mit Blick auf die Artenvielfalt sind
Konfliktlösungen durch Mischkulturen zu erzielen. Alleen und Hecken geben dabei sehr
treffende Hinweise auf örtlich standortspezifische Baumarten, die durchaus von der
vorausgesagten potentiellen natürlichen Vegetation des GLRP (Buchenwald) abweichen
können.
Die Maßnahmen zur Förderung des Tourismus in der Gemeinde werden so umgesetzt, daß durch
Erholungsnutzung keine Konflikte zu erwarten sind. Vielmehr wird versucht, durch gezielte
Landschaftsplanung den Tourismus zu fördern und die Umweltbildung in die Erholungsnutzung zu
integrieren.
Insgesamt bestehen in der Gemeinde Eixen wenige Konflikte zwischen den Zielen des
Naturschutzes - Landespflege sowie den Landnutzern. Die wenigen Konflikte lassen sich
zeitnah ausgleichen bzw. abstellen. Überlegungen von Umweltschutz und Naturschutz werden
frühzeitig miteinander abgeglichen (z.B. Windkraft versus Rastplätze, oder
Grünlandnutzung versus Artenschutz) und auf die teils sehr spezifischen Standortfaktoren
abzustimmen.
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