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Die Gemeinde Eixen in der jetzt existierenden Größenordnung von ca, 950 Einwohnern entstand durch die
Fusion der Gemeinden Ravenhorst, Eixen und Kavelsdorf im Juni 1999.
Die Ortsteile Bisdorf, Forkenbeck, Kavelsdorf, Leplow, Ravenhorst, Spiekersdorf, Stormsdorf, Wohsen und
Eixen blicken zum teil auf eine über 750jährige Geschichte zurück.
Als älteste Dörfer der Gemeinde können Bisdorf und Eixen betrachtet werden, welche 1248 erstmals als Güter
erwähnt werden. In diesem Jahr übergab der Wendenherzog Jaromar I. diese an den Bischoff von Schwerin. Die
noch erhaltene Schenkungsurkunde gilt als die Geburtsurkunde des Dorfes. Nach dem Gründer, Henricus de Ecse,
hat Eixen seinen Namen.
1322 wird Kavelsdorf als Kaboldesdorf erwähnt. Der Name soll von einem Ritter Kabold, der sich hier
zusammen mit dem pommerschen Herzog Wartislav auf einer Durchreise aufgehalten hatte, entstanden sein.
Die Bewirtschaftung der Ländereien von Ravenhorst fand in den früheren Jahrhunderten durch die Herren von
Behr Negendanck statt. 1745 wurde die gesamte Ortschaft dann von diesen käuflich erworben.
1786 wird Kavelsdorf zusammen mit Ravenhorst und Forkenbeck von Semlow abgetrennt und als Fideikommiss an
den jüngsten Sohn Leopold von Behr-Negendanck, damals 10 Jahre alt, vererbt. Seither hat Ravenhorst bis 1945
immer dem jeweiligen Besitzer von Kavelsdorf gehört.
In den Jahren 1806 bis 1816 errichteten die Kavelsdorfer Herren den Gutshof " Neu Ravenhorst ", welcher als
Pachtgut bewirtschaftet wurde. Diese Pachtung fand am 2.Mai 1945 durch den Einmarsch der russischen
Besatzungstruppen abrupt ihr Ende.
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